Leider kann die Skigebietsverbindung Arosa-Lenzerheide nicht verwirklicht werden, die Stimmbürger der Gemeinde Vaz/Obervaz haben das Projekt mit 59.7% Nein-Stimmen-Anteil klar abgelehnt. In der Gemeinde Arosa wurde die Verbindung mit 84% Zustimmung gut geheissen. |
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Nur knapp 2 km Luftlinie trennen die Skigebiete Lenzerheide, Arosa und Tschiertschen. Eine allfällige Skigebietsverbindung der Wintersportorte wird bereits seit den frühen 70er Jahren diskutiert. Der immer härter werdende Konkurrenzkampf unter den Wintersportdestinationen und im Tourismusgeschäft allgemein, das veränderte Gästeverhalten mit steigender Nachfrage an attraktiven Skigebieten, die rückläufigen Logiernächtezahlen oder auch die Strukturreform in der Bündner Tourismuswirtschaft mit der Bildung von Destinationsmanagement- Organisationen (DMO) haben die Notwendigkeit einer Skigebietsverbindung deutlich aufgezeigt. |
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Nach intensiver Vorbereitungszeit und einem Koordinationsprozess mit verschiedenen Partnern wie Bergbahnen, Gemeinden, Kanton und Umweltverbänden sind die Bergbahnunternehmen in Arosa und Lenzerheide bereit, auf touristische Transportanlagen und Pisten im Urdental zu verzichten und dafür eine direkte Seilbahnverbindung von Motta (Talstation) via Sattel südlich des Urdenfürggli über das Urdental zum Hörnli (Bergstation) zu bauen. Das obere Urdental bleibt von einer skifahrerischen Erschliessung gänzlich verschont. |
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Geplant ist der Bau einer 3S-Bahn (Dreiseil-Umlaufbahn). Bei einer 3S-Bahn handelt es sich um eine Gondelbahn, die ohne weitere bauliche Eingriffe eine grosse Distanz zwischen zwei Stützen überwinden kann. Aufgrund ihrer Konstruktion und der Grösse der Gondeln ist sie ausgesprochen windresistent. Die 3S-Bahn wird das Urdental auf einer Länge von über 1.5 km stützenlos überspannen und die Schneesportler innert 6 Minuten vom einen in das andere Skigebiet führen. |
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Für den Bau der Verbindungsbahn als auch für die Linienführung über das Gemeindegebiet Tschiertschen muss die bestehende Zonenplanung geändert werden. Darüber stimmen die betroffenen Gemeinden am 1. Juni 2008 ab. |